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Warum spielt man Laientheater?

Natürlich aus genau demselben Grund wie man überhaupt Theater spielt – nur halt nicht als Beruf.

 

Ein Stück Literatur kennen lernen

Es ist wunderbar zu erleben, wie man mit jeder Lektüre, jedem gelernten Satz, jeder Probe neue Aspekte eines Textes findet. Man lernt ihn immer besser kennen, hört und sieht Zusammenhänge und Strukturen, die man beim blossen Lesen niemals entdeckt hätte.

 

Sich selbst kennen lernen

Die Rolle und die SpielerInnen sollen natürlich verschmelzen, aber sie sind ganz und gar nicht der/die/dasselbe. In der Rolle kann ich Eigenschaften zeigen und für die Dauer des Spiels leben, die ich im „richtigen“ Leben niemals hatte bzw. haben wollte. Ich tue als ob und entdecke neue Seiten in mir.

 

Ein Gesamtkunstwerk gestalten

Ein Bühnenstück besteht zunächst einmal aus Worten. Dazu kommen das Spiel, die Stimme, die Kostüme und Requisiten, die Bewegung, das Licht, das Bühnenbild, sehr wahrscheinlich noch Klänge, Musik. Auf und hinter der Bühne braucht es viel Kreativität. Aus sehr verschiedenen Fähigkeiten und Kräften entsteht ein Gesamtkunstwerk.

 

Geld, Geist und Improvisation

Eine Bühnenproduktion kostet recht viel Geld, auch wenn man mit einfachen Mitteln arbeitet. Alle Laien arbeiten gratis. Aber Regie, Musik, Kostüme werden von Profis gemacht, die bezahlt werden, wenn auch bescheiden. Deshalb gehören zu einer Aufführung auch eine intensive Produktionsleitung, kaufmännisches Wissen und PR-Fähigkeiten.

Daneben kommt es immer wieder zu unvorhersehbaren Situationen. Spontaneität und Improvisationstalent sind dann gefragt. Wie im richtigen Leben.

 

Geselligkeit und Kultur verbinden

Theater macht man in einer Gruppe. Dabei lernt man einander gut kennen, nach der Probe trinkt man noch ein Glas Wein, man feiert nach der Premiere mit den Besuchern und nach der Derniere noch einmal mit allen, die mitgearbeitet haben. 

 

Lust bekommen?

Das helferei-theater ist ein Verein, in dem man Mitglied werden kann.
Alle zwei Jahre produzieren wir eine neue Aufführung.
Bis dahin ist es jedes Mal ein spannender Prozess. Und in dieser Zeit ist viel los.

Wir organisieren Theaterkurse, um uns weiterzubilden und mögliche neue Regisseure kennen zu lernen. Daran kann jede/r Interessierte teilnehmen.

Wir planen Leseabende, an denen wir mit verteilten Rollen Stücke lesen.

Ausserdem besuchen wir andere Laientheater und lernen so das Umfeld besser kennen, in dem wir uns bewegen.

Dann überlegen wir, welches neue Stück in Frage kommt und wer es mit uns inszenieren könnte. Natürlich müssen wir uns auch um die Finanzen kümmern. Dazu gehört viel Organisation: es braucht Leute mit Ideen, jemand muss die Kasse führen, die Sitzungen leiten, die Entscheidungen festhalten und die Mitglieder auf dem Laufenden halten. Dazu schreiben wir einige Male im Jahr einen Brief an alle.

Während der Produktion und während der Aufführung braucht es viele Kräfte hinter der Bühne: Souffleur/Souffleuse, Licht, Regieassistenz, Beschaffung der Finanzen, Betreuung der Homepage, Transporte und sehr viel anderes mehr.

Aktivmitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von 70.00 CHF. Passivmitglieder zahlen 30.00 CHF. Sie erhalten den Rundbrief und können an allem teilnehmen. Gönner ermuntern uns mit ihren Beiträgen schon in der Produktionsphase und sind natürlich auch immer willkommen.

Wer Lust bekommen hat, meldet sich gleich hier mit dem Talon an

per Post bei Hans Strub, Oberdorfstrasse 22, 8001 Zürich

oder E-mail an hansw.strub@bluewin.ch.

 

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Anmeldetalon (per Post an Hans Strub, Oberdorfstrasse 22, 8001 Zürich)

 

Ich möchte Aktiv- / Passivmitglied im helfereitheater werden.

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